Mulchen - wie oft?

  • 2 x jährlich

Empfehlenswert ist das zweimalige Mulchen pro Jahr.
Mulchen führt zu einer Steigerung der Artenvielfalt.
Der Kräuteranteil einer Brachfläche kann durch zweimaliges Mulchen erhöht werden, guter Boden vorausgesetzt. Auf mageren Standorten steigert sich meist der Anteil der Gräser.
Gefährdete Arten können sich je nach Samen oder Sporeneintrag wieder ansiedeln oder zuwandern. Nährstoffarme Grünlandschaften werden erhalten bzw. gefördert was auch besonders der heimischen Faune zugute kommt.
Zweimaliges Mulchen kann in der Regel als Ersatz für Mähen gesehen werden und ist eine ideale Bekämpfungsmaßnahme gegen Adlerfarn und Beikräuter.

 

  • 1 x jährlich

Beim einmaligen Mulchen ist die Aushagerungswirkung geringer. Die Artenvielfalt nimmt leicht selbst bei spätem Mulchen Ende Juni leicht ab.ab, selbst bei den im Frühjahr (Ende Juni) gemulchten Flächen. Wird nur einmal gemulcht besteht die Gefahr der Besiedelung durch Farn, Brombeeren und Himbeeren. Je nach Standort auch durch Einbeere und anderer Sträucher welche sich vegetativ vermehren.

 

  • 1 x alle 2 Jahre

Wird nur alle zwei Jahre gemulcht nimmt die Artenvielfalt stark ab, es besteht die Gefahr der Verbuschung und Verwilderung. Es kommt langfristig zum Verschluss der Landschaft, der Pflanzenbewuchs verholzt und mit den Pionierpflanzen kommen Büsche, Sträucher und auch Jungbäume.

 

 

Mulchen - Wann?

Extensivland und Brachflächen mit starkem Aufwuchs und teilweiser Verbuschung können das ganze Jahr gemulcht werden.

Bei Grasflächen in der Regel zwischen Mai bis Oktober.

Zweimaliges Mulchen wäre am besten.